Geschichte: Wichtige Daten

„Homosexuelle Menschen gehören zur Kirche“

 

• März 1995: Die  Landessynode der Evangelischen  Landeskirche in Württemberg  bittet nach ihrer Sondersynode zum Thema „Verschiedene Lebensformen“ den Landesbischof, eine Arbeitsgruppe "Homophilie“ einzuberufen.

 

Ihr Ziel ist es, Empfehlungen bezüglich der Stellung homosexueller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Oberkirchenrat zu erarbeiten. Außerdem soll eine weitere Arbeitsgruppe aus Fachleuten eingerichtet werden, die Gespräche „ im Geist der Wahrhaftigkeit , der gegenseitigen Achtung und der nötigen Sensibilität“ initiieren und begleiten.

 

• März 1996: Die Arbeitsgruppe „Homophilie“ nimmt ihre Arbeit auf

 

• Juli 1997: Unter dem Vorsitz von Prälat Dr. Gerhard Maier verabschieden die 16 Mitglieder der Arbeitsgruppe das „Positionspapier Homophilie“.

 

• 11. April 2000: Der Evangelische Oberkirchenrat und die Mitglieder des Ständigen Ausschusses der Evangelischen Landessynode beschließen, die gemeinsame Stellungnahme der Landessynode vom März 1995 und die Ausarbeitung vom Juli 1997 in ein Gesamtpapier zusammenzufassen und es als Gesprächsimpuls den Gemeinden zur Verfügung zu stellen. Es trägt den Titel „Gesichtspunkte im Blick auf die Situation homosexueller kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“. Eine Diskussion der „Gesichtspunkte“ steht bis heute aus.

 

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Literatur: "Gesichtspunkte im Blick auf die Situation homosexueller kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" 

Das Gesamtpapier „Gesichtspunkte“ steht als Download auf der Internetseite der Landeskirche bereit: http://www.elk-wue.de/fileadmin/mediapool/elkwue/gesichtspunkte_100.pdf